Sansar: Offene Beta gestartet und Preismodell veröffentlicht

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Sansar: Offene Beta gestartet und Preismodell veröffentlicht

Linden Lab, Entwickler und Publisher der 3D-Weltsimulation „Second Life“ hat sein neues Projekt „Sansar“ heute in die offene Beta geschickt.
Bei Sansar handelt es sich um einen riesigen Virual Reality Baukasten, in dem kreative Köpfe ihre eigenen Welten erschaffen können um diese mit anderen teilen.

Während Second Life noch auf eine  gigantische Spielewelt setzt,  baut man in Sansar seine eigene virtuelle Welt und kann diese teilen, anderen Einladungen zusenden und über den Weltatlas für interessierte zugänglich machen.
Jede dieser virtuellen Welten kann über das Menü in Sansar eingesehen und besucht werden. Während man vor einigen Minuten noch in einer Ägyptischen Pyramide seightseeing betrieben hat, findet man sich kurze Zeit später schon im dichtesten Urwald wieder.

Der Kreativät in Sansar sind keine Grenzen gesetzt. Mit dem integrierten Editor lässt sich so gut wie alles bauen was man sich nur vorstellen kann.
In unseren ersten Anspielstunden war uns das ganze vielleicht sogar etwas zu komplex.
Doch für Anfänger hat sich Linden Lab’s auch etwas einfallen lassen. Durch einfaches drag-and-drop editing und einen integrierten Asset-Store lassen sich komplexe Menüs und das Importieren eigener 3D Modelle umgehen, sodass auch unerfahrene Nutzer noch Spaß daran haben können Welten zu bauen, und nicht nur zu besuchen.
die Auswahl im Store ist zwar noch übersichtlich, doch in Zukunft können Nutzer auch eigene 3D-Modelle hochladen und kostenfrei oder gegen Bezahlung im Store anbieten, ähnlich wie z.b im Unreal Marketplace.

Damit es in den den virtuellen Welten nicht zu voll wird generiert Sansar ab einer Anzahl von ca. 35 Spielern eine 1:1 Kopie der Originalwelt, sodass theoretisch unendlich viele Spieler eine bestimmte Welt besuchen können. Volle Server wird es also bei besonders beliebten Welten erstmal nicht geben.

Neben dem Asset Store setzt Linden Labs auf ein erweitertes Zahlsystem für das Erstellen von Welten. Während der Otto-normal-Spieler komplett kostenfrei alle Welten und Funktionen Nutzen kann, erlaubt es Sansar einem Creator bis zu 3 Welten kostenfrei zu erstellen. Für weitere Welten muss man ein monatliches Abo abschließen. Hinzu kommt aber, je nach Abo auch ein erweiterter Support.
Später soll es die Möglichkeit geben seine Welten zu verkaufen, vermieten oder für den Zugang „Eintritt“ verlangen.

Ob das Geschäftsmodell funktionieren wird, hängt also von vielen verschiedenen Faktoren ab. Solange genug Nutzer bereit sind für den Zugriff auf diese Welten zu bezahlen, andere Creator Geld im Asset Store für die eigenen Kreationen ausgeben, steht Sansars und Linden Labs Zukunft nichts im Wege.

Sansar ist für Oculus Rift, HTC Vive und Windows PC verfügbar.

Quelle: Linden Lab; Roadtovr, Flickr

Von | 2017-08-01T19:59:21+00:00 August 1st, 2017|Abenteuer, HTC Vive, News, Oculus Rift, Spiele|0 Kommentare

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